Einführung in Europa

Einführung in Europa

  • Seit über 30 Jahren ist das bimodale Transportsystem in den USA im Einsatz.
  • Railrunner® hat auf Grundlage dieser Erfahrungen eine neue bimodale Schienentechnologie “ohne Kran” entwickelt, die für Sattelauflieger-/ Containertransporteure geringere Kosten, höhere Kraftstoffeffizienz und umweltverträglicheren Verkehr bedeutet.
  • Mit Wirkung 01.01.2014 ist die neue TSI (Technischer Standard Interoperalität) in Kraft.
  • Zum 31.07.2017 erfolgte die Verkehrsaufnahme der Pilotrelation Braunschweig – Bratislava v.v. zunächst mit der konventionellen Technologie (Taschenwagen und kranbare Sattelauflieger).
  • Nach erfolgter Adaption und Zulassung der innovativen RailRunner®-Technologie soll der Austausch des eingesetzten Equipments in 2020 durch die Fahrzeuge Drehgestelle und Sattelauflieger der RailRunner®-Technologie erfolgen.RR-Trailer-202-blank

Die RailRunner®-Technologie bewirkt:

  • ≥20% mehr Ladungseinheiten (Sattelauflieger) pro Zug
  • ca. 15 bis 20% Senkung der gesamten Logistikkosten pro Einheit (z.B. Traktion, Terminalumschlag, Betriebskosten) im Schienengütertransport
  • Erhebliche Reduktion der Umweltbelastungen (8-10% weniger CO2; ≥5 dB weniger Lärm unterhalb der ab 2020 gültigen Norm; weniger Wartungskosten der Fahrzeuge und geringerer Schienenverschleiß)
  • Energieeinsparung von über 8% im Vergleich zu anderen Systemen des kombinierten Verkehrs
  • Einsparung von Eisenbahnfähren und bessere Laderaumausnutzung im RORO-Verkehr
  • Reduzierung der Kosten für den Bau eines Terminals um bis zu 80%
  • Nutzung vorhandener Gleisinfrastruktur, so dass auch in infrastrukturschwachen Regionen in Europa ein einfacher und kostengünstiger Zugang ermöglicht wird
  • Bildung/Beladung der RailRunner Züge unter dem Fahrdraht ist möglich, da ein horizontaler Umschlag ohne Schwerlastgerät oder Portalkran erfolgt
  • Mitbeförderung von Wagengruppen bestehend aus der RailRunner Technologie in konventionellen Wagengruppen
  • Umschlag von RailRunner®-Trailern oder Chassis in Taschenwagen des Kombinierten Verkehrs da diese haben Greifkanten haben
  • Volle Kompatibilität und Integrationsfähigkeit in die bestehenden Intermodal Systeme in Europa